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Heinrich Riebesehl
Fotografische Serien 1963-2001
HC, 28 x 23,5 cm, 226 pp.
Hatje Cantz 2004

Heinrich Riebesehl (*1938 in Lathen/Ems) hat mit seinem fotografischen Werk in den vergangenen 25 Jahren maßgeblich zu einer Erneuerung der Dokumentarfotografie in Deutschland beigetragen. Bekannt wurde er vor allem mit seiner Serie Agrarlandschaften: nüchterne, detailgenaue Schwarzweißfotografien von Getreidesilos, Bauernhöfen oder Rübenfeldern, in denen er den Blick auf die typischen Erscheinungsformen der norddeutschen Landschaft lenkt. Diese »lakonischen Fotografien einer lakonischen Gegend« (Peter Sager) bilden den Auftakt für seine intensive künstlerische Auseinandersetzung mit der norddeutschen Kulturlandschaft, für die der Fotograf mit dem Niedersächsischen Kunstpreis 2000 ausgezeichnet wurde.
Die Monografie gibt erstmals einen Überblick über Riebesehls vielfältiges fotografisches Werk und sein konsequentes Arbeiten in Serien - angefangen mit seinen frühen Aufnahmen von Joseph Beuys aus der Serie Happenings über konzeptionelle Bildfolgen wie Menschen im Fahrstuhl oder Fotografische Selbstdarstellungen bis hin zu aktuellen Farbfotografien, die in der Publikation erstmals vorgestellt werden.

 


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