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Jules Spinatsch
Temporary Discomfort. Chapter I - V
HC, 24 x 34 cm., o.pp.
Lars Müller 2005

"Temporary Discomfort" entstand von Januar 2001 bis Juni 2003 in Davos, Genua, New York, Evian und Genf während des World Economic Forum, respektive während der G8 Gipfel.
Bei allen Anlässen war Jules Spinatsch anwesend. Anstelle von Strassenschlächten oder Gruppenbildern mit staatsmännischem Händedrücken, zeigt er Davoser Winternächte mit Maschenzaun- und Stacheldrahtlabyrinthen im Flutlicht; Genua, leer wie der mittägliche Mittelmeerhimmel, eine Festung; Frachtcontainer - Symbole des Welthandels - die, zu Barrikaden umfunktioniert, als Bollwerke gegen dessen Gegner dienen; das nächtliche New York mit Strassensperren, Zelten und Fernsehübertragungswagen in ihrer Verlassenheit; das schläfrige Wachen der Schutzmänner. Er zeigt das Warten auf das große Ereignis, das als bis ins letzte durchgeplant sichtbar wird.
Mit Texten von Martin Jäggi, Jamie Patrick Shea, NATO.

"The work is speculative not only in terms of these facts but also in regard to the use and expectations of documentary photography." Jules Spinatsch --

"Since the protest actions against globalisation got totally out of hand in Seattle in 1999, the sites of important international summits are invariably turned into true fortresses. Totally sealed off from the rest of the world, political leaders among themselves come to decisions on questions of global importance." Noorderlicht--

"But maybe only a clever anti-strategist can show the cold and imperious glance of power so clearly and hauntingly." Martin Jäggi, lensculture.com-

"Spinatsch liefert den Beweis der Angst der Mächtigen vor einer möglichen Bedrohung." Lena Rosenthal, Frankfurter Rundschau -

 


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