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Paul Graham, Michael Mack
Photographs 1981-2006
HC, 23,5 x 28,5 cm., 376 pp. - engl. ed.!
steidlMACK 2009
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"Zu einer Zeit, in der die Kunstfotografie zunehmend inszeniert, manipuliert oder im Studio produziert wird, oder die Welt auf eine kühle, konzeptualisierte Art auf Distanz gehalten wird, hebt sich Grahams Arbeit als kontinuierliche Beobachtung und Befragung der Lebenswirklichkeit ab.
Das Museum Folkwang widmet dem britischen Fotografen Paul Graham (geb. 1956) die erste Retrospektive in Deutschland mit 11 großen, seit 1981 entstandenen Werkkomplexen. Die Ausstellung zeigt mit etwa 145 Bildern eine repräsentative Auswahl seiner Arbeit. Graham steht in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotografie, die in England nach dem 2. Weltkrieg durch Bill Brandt geprägt und von Fotografen wie Chris Killip und John Davis weitergeführt wurde. In der Auseinandersetzung mit ihnen und mit der amerikanischen Fotografie der 60er und 70er Jahre entwickelte Graham ein innovatives, künstlerisches Werk, dessen Blick kompromisslos auf die soziale Wirklichkeit gerichtet ist." (Text: Museum Folkwang)

"At a time when art photography is increasingly staged, or holds the world at a conceptualized distant view, Paul Graham's work distinguishes itself by retaining a firm and full commitment to life as it unfolds; to an understanding that at its core photography begins with an unblinking engagement with the world. Embracing this crucial axiom of photography, Graham's work of the past 25 years has been vital in reinvigorating the core of photographic practice, both by broadening it's visual language, and essentially, by questioning our notions of what such photography could say, be, or look like." (Steidl)

 


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