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Roswitha Hecke
Roy Finer
HC 22,5 28,5 cm.
Nord LB 2004

"Ein NYPD-Cop beim Telefonieren vor der Zelle in einer Polizeiwache, hinter dem Steuer seines Wagens, am Tatort eines Brandes, bei der Befragung von Zeugen, zu fuß auf den Straßen New Yorks mit seinem Partner, der Blick auf einen am Knöchel befestigten Revolver und abends einsam bei einem Drink.
Die Bilder scheinen vertraut zu sein, schon so oft im Fernsehen in alten amerikanischen Polizeiserien gesehen. Hier ist die Realität.
Die Fotos zeigen den Detective Roy Finer vom Morddezernat des 48. Reviers der South-Bronx, dem Elendsviertel New Yorks der 70er und 80er. Ende der 70er Jahre hat die Fotografin Roswitha Hecke Detective Roy Finer eine Zeitlang begleitet, sie wurden Freunde und so konnte sie seine Arbeitstage und seine Freizeit mit der Kamera dokumentieren. Finers Leben scheint dem Klischee des amerikanischen Filmpolizisten zu entsprechen: Kriminalität, Gewalt, Waffen und Einsamkeit.
In scheinbar unspektakulären Bildern zeichnet Hecke seinen Tag auf. Aber mit einem untrüglichen Blick für den Bildausschnitt und die Details sind dabei Fotografien von unglaublicher Authenzität entstanden, die dem Betrachter ein Gefühl für die Zeit und den Job, den dieser Mann tut, vermitteln." Aplanat, Hamburg --

Mit einem Text von Wolf Wondratschek.

 


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