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Pierre Croquet de Rosemond
Enter Exit
HC, 30 x 25 cm., o.pp.
Hatje Cantz 2008

"Die Bilder sind nicht ideologisch, setzen keine Sicht voraus, sondern überlassen dem Betrachter, wie er sie sehen will. Vor ihm ist alles ausgebreitet, unverstellt scharf bis in die letzte Falte hinein ein Lebensbericht, dem man sich nicht leicht entziehen kann." Eugen Blume

Pierre Crocquet de Rosemond (1971 in Kapstadt) hat in Enter Exit das tägliche Leben einer kleinen Gemeinde in seinem Heimatland Südafrika eindrucksvoll dokumentiert. Der Fokus seiner Schwarz-Weiß-Fotografien liegt auf der oft surrealistischen Realität des harten, kargen Alltags der Bewohner, die er mit schwarzem Humor und großer Empathie porträtierte. Seine Bilder berühren, schockieren, bleiben schmerzhaft im Gedächtnis.
In Südafrika gehört soziale Ausgrenzung auch Jahre nach dem politischen Wandel zum Alltag ? in der Post-Apartheid-Gesellschaft durch das enorme sozioökonomische Ungleichgewicht, von dem zunehmend auch die "Erste Welt" betroffen ist. Crocquet hält uns den Spiegel vor, lässt uns erkennen, dass die Situation des von ihm beleuchteten Mikrokosmos auf jede andere postmoderne Gesellschaft übertragen werden kann. Wir werden Teil der Geschichte.

 


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